Neurobiologie, Systemisches

Kontaktabbruch zur Familie: ja oder nein? Warum die Frage falsch ist

ein älterer und ein jüngerer Mann, die auf getrennten Bänken sitzen. Das Bild ist in der Mitte zerrissen. Kontaktabbruch in der Familie.

Wann ist eigentlich genug? Wenn jedes Telefonat Kraft kostet, jedes Familientreffen alte Wunden aufreißt und selbst der Gedanke an die Eltern oder Geschwister Stress auslöst, entsteht irgendwann die Frage: Soll ich den Kontakt abbrechen? Ein Kontaktabbruch in der Familie bedeutet, die Beziehung zu einem oder mehreren Familienmitgliedern bewusst und dauerhaft zu beenden. Manchmal scheint das der einzige Ausweg. Aber was rechtfertigt einen so endgültigen Schritt und bringt er wirklich, was wir uns davon erhoffen?

Muss ich den Kontakt zur Familie abbrechen?

In meiner Praxis begegnet mir die Frage: „muss/soll ich den Kontakt zu meiner Familie abbrechen?“ immer wieder. Meist verbunden mit Schmerz, Verwirrung und oft auch Schuldgefühlen. Auf der einen Seite steht unser tiefes Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Bindung, auf der anderen Seite der Wunsch, sich selbst zu schützen:

Claudia ist die Älteste von drei Geschwistern. Schon früh musste sie Verantwortung für ihre beiden jüngeren Brüder übernehmen und ihre Mutter unterstützen. Der Vater, ein vielbeschäftigter Unternehmer, war zuhause wenig präsent. Inzwischen ist Claudia verheiratet, hat selbst zwei Kinder und lebt in einer anderen Stadt. Ihre Brüder arbeiten beide im väterlichen Unternehmen und wohnen im näheren Umkreis der Eltern – man verbringt viel Zeit miteinander, auch privat. Bei Claudia meldet sich dagegen nur selten jemand; meist ist sie es, die den Kontakt hält. Auch wenn sie mit ihrer Mutter spricht, geht es nie um Claudia, sondern um die Probleme der anderen und was Claudia tun soll, um zu unterstützen. Nachfragen oder Hilfsangebote an sie bleiben aus. „Nur wenn man etwas von mir braucht, bin ich interessant.“ Immer häufiger und zunehmend gereizt grenzt sie sich deshalb ab und erntet dafür Vorwürfe und Appelle an ihr Gewissen. All ihre Erklärungen und Begründungen verhallen ungehört. Mit aller Macht sollen die alten Verhältnisse aufrechterhalten werden. „Ich weiß nicht, was ich noch tun soll. Ich kann und will das so nicht mehr leisten“, sagt sie. „Muss ich den Kontakt mit der Familie abbrechen?“

Für Claudia würde ein Kontaktabbruch vermutlich zunächst Erleichterung bringen. Niemand könnte mehr erwarten, dass sie sich kümmert oder Verantwortung übernimmt, sie müsste sich nicht mehr rechtfertigen, der ständige Druck würde nachlassen. Aber würde sie sich dadurch plötzlich gesehen, geliebt oder wertgeschätzt fühlen?

Was kann ein Kontaktabbruch zur Familie bewirken?

Ich arbeite neuro-systemisch. Das heißt, ich achte immer auf zwei Faktoren: auf das System, in das wir hineingeboren wurden – die Familie – und auf das, was sich in unser Nervensystem eingeprägt hat. Beides zusammen erklärt, warum ein Kontaktabbruch oft weniger verändert, als wir hoffen. Ein Kontaktabbruch kann die äußeren Stressauslöser verringern, die inneren Themen bleiben jedoch  bestehen.

Die systemische Perspektive: Zugehörigkeit versus Kontaktabbruch in der Familie

Auch wenn Claudia den Kontakt vollständig abbrechen würde: Ihr Vater bliebe ihr Vater, ihre Mutter ihre Mutter, ihre Brüder ihre Brüder. Die Herkunftsfamilie ist nicht austauschbar und nicht ersetzbar. Auch wenn wir als Erwachsene den Wunsch nach Zugehörigkeit nicht mehr spüren und den Schutz der Familie nicht mehr benötigen, so ist er doch sehr tief in uns verankert. Claudia bemüht sich, obwohl sie längst eine eigene Familie hat, sich die Zugehörigkeit zu ihrer Herkunftsfamilie zu „verdienen“ und sicherzustellen. In Wahrheit ist ihre Zugehörigkeit ihr Geburtsrecht. Aus der Perspektive des Familiensystems kann sie ihre Zugehörigkeit nicht verlieren – aber auch nicht ablegen.

Wie sehr das Thema Zugehörigkeit uns beeinflusst und wie wichtig ein guter innerer Kontakt mit der Familie für uns ist, sehe ich immer wieder in meiner Arbeit. Das gilt übrigens auch für die „verlassenen“ Eltern oder Geschwister, die oft genauso leiden. Gerade weil sie, abgesehen von einer eigenen, anderen Perspektive, sich genauso abgelehnt fühlen und keinen Einfluss auf die Entscheidung haben.

Tipp:

Wenn sich der äußere Kontakt schwierig gestaltet, kann eine Familien(struktur)aufstellung helfen, den eigenen Platz im System zu finden und zu klären – im inneren Bild, auf der inneren Ebene.

Die neurobiologische Perspektive: Warum alte Muster nach einem Kontaktabbruch zur Familie bleiben

Auch aus neurobiologischer und psychologischer Sicht wirken die Erfahrungen aus unserer Herkunftsfamilie nach einem Kontaktabbruch weiter. Was sich verändert, sind vor allem die äußeren Auslöser. Wenn wir keinen Kontakt mehr haben, werden wir vermutlich seltener getriggert. Das bedeutet jedoch nicht, dass die zugrunde liegenden Prägungen verschwunden sind. Häufig begleiten uns Gefühle wie „Ich bin nicht wichtig“, „Ich werde übersehen“ oder „Ich muss mich anstrengen, um anerkannt zu werden“ weiter und belasten uns und unsere Beziehungen auch in Zukunft.

Bei Claudia könnte sich das zum Beispiel darin zeigen, dass sie ihrer eigenen Tochter unbewusst mehr Verantwortung überträgt, als ihrem Sohn – ganz so, wie sie es selbst erlebt hat. Oder sie fordert mehr von ihrem Sohn, weil sie ihre Tochter vor den Erfahrungen schützen möchte, die sie selbst machen musste. Vielleicht fühlt sie sich im Beruf weiterhin für alles und jeden verantwortlich, in der Hoffnung, endlich gesehen und anerkannt zu werden. Oder sie trägt den ungelösten Konflikt, den sie eigentlich mit ihrer Mutter hat, stellvertretend mit ihrer Schwiegermutter aus.

Ein Kontaktabbruch kann also durchaus entlasten, weil die Auseinandersetzung mit der Familie entfällt. Die inneren Muster verschwinden dadurch jedoch nicht. Ein äußerer Kontaktabbruch zur Familie allein heilt deshalb keine alten Verletzungen. Er schafft Abstand und kann in manchen Situationen notwendig sein. Die eigentliche Veränderung entsteht jedoch erst dann, wenn wir die alten Prägungen erkennen, verstehen und bearbeiten. Erst dadurch gewinnen wir die Freiheit, in Gegenwart und Zukunft anders zu fühlen, anders zu handeln und Beziehungen bewusst zu gestalten.

Und ja: Es gibt Situationen – etwa bei Gewalt, Missbrauch oder anhaltender Entwertung –, in denen dauerhafte Distanz nicht nur hilfreich, sondern notwendig ist. Auch dann gilt: Der Abstand ist nicht das Ende der Arbeit, sondern schafft die Sicherheit die Heilung erst ermöglicht.

Warum „Kontakt zur Familie abbrechen oder nicht“ nicht die richtige Frage ist

Die Frage „Kontaktabbruch – ja oder nein?“ ist meist nicht die richtige Frage, weil es in Wahrheit nicht um den Kontaktabbruch selbst geht, sondern um den inneren Frieden, der dadurch erreicht werden soll. Die richtige Frage müsste also eigentlich lauten: Wie kann ich langfristig inneren Frieden finden?

Kontaktabbruch betrifft zwei unterschiedliche Ebenen eines Menschen: Die äußere, sichtbare und bewusste Ebene – die Ebene des Handelns, des Verhaltens – und die innere, unsichtbare und oft auch unbewusste Ebene – die Ebene des Denkens und des Fühlens. Beide Ebenen müssen betrachtet werden, um die Frage nach Kontaktabbruch beantworten zu können  und vor allem wirklich Entlastung zu finden. Während wir den Kontakt auf der äußeren Ebene abbrechen können, bleibt er im inneren systemisch und in Form von Prägungen und Denkmustern weiter bestehen.

Wie du stattdessen gut für dich sorgen kannst: Kontakt bewusst gestalten

Die Frage nach Kontaktabbruch zur Familie – ja oder nein unterstellt, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt: mit der Familie verbunden sein oder von ihr getrennt. Dabei schließt sie alle Möglichkeiten dazwischen aus. Denn der Kontakt mit der Familie kann immer auch reduziert, angepasst und ja, oft sogar verbessert werden. Aus meiner Erfahrung lohnt es sich, sowohl den äußeren als auch den inneren Kontakt zur Herkunftsfamilie bewusst zu gestalten. Denn beide Ebenen beeinflussen sich gegenseitig.

Den äußeren Kontakt bewusst gestalten

Den äußeren Kontakt bewusst gestalten bedeutet, nicht länger darauf zu warten, dass die Familie sich verändert, während man selbst in immer gleicher Weise auf die immer gleiche Dynamik reagiert. Es bedeutet, den Kontakt selbst aktiv zu gestalten. Allein dadurch verändert sich das Gefühl der Ohnmacht und des Ausgeliefertseins entscheidend. Wer die Situation selbst steuern kann, braucht sich nicht mehr durch Kontaktabbruch zu schützen. Und wer den Kontakt entspannter für sich gestaltet, tut das automatisch auch für den anderen. Es lohnt sich also in zweifacher Weise, in eine Veränderung des Kontakts zu investieren – für dich selbst und für die Beziehung.

Drei Fragen, die du dir für eine bewusstere Gestaltung des Kontakts stellen kannst:

  • Wo brauche ich klarere Grenzen?
    Vielleicht hast du bisher einmal ja und einmal nein zum gleichen Thema gesagt? Oder sagst du häufig ja und meinst aber nein? Hast du vielleicht Absagen z.B. bisher immer zeitlich begründet, obwohl du eigentlich grundsätzlich keine Lust dazu hast? Dann könnte dein Gegenüber die Grenze nicht verstanden haben und denken, es hänge z.B. tatsächlich von deiner zeitlichen Verfügbarkeit ab.
  • Wie kann ich diese Grenzen klar und freundlich (statt härter) kommunizieren?
    Wenn wir das Gefühl haben, andere verletzen unsere Grenzen, ist Wut die natürliche, passende Emotion um „den Angriff“ abzuwehren. Auch wenn wir mit unseren Erklärungen beim anderen nicht durchkommen, werden wir, trotz aller Selbstbeherrschung, zumindest innerlich angespannt sein. Meist werden wir auch nachdrücklicher in der Kommunikation. Der andere wird daraufhin sich ebenfalls verteidigen und noch verbal „nachlegen“, um seine Position zu behaupten – und so fort. Die Situation schaukelt sich hoch. Die Kunst ist also freundlich, aber bestimmt den Ball zurückzugeben: „Fußball ist nicht so mein Ding. Aber vielleicht können wir zusammen ins Kino gehen?“
  • Wie kann ich das Miteinander stressfreier gestalten? Welche Themen oder Situationen möchte ich in Zukunft vermeiden?
    Manchmal sind es bestimmte Konstellationen, die bestimmte Dynamiken triggern, z.B. Familienfeiern, bei den alle zusammenkommen oder Orte wie das Elternhaus. Dann könnte es sich lohnen, sich Familienmitgliedern einzeln oder in anderen Konstellationen zu widmen. Manchmal kann ein neutraler Ort wie ein Restaurant für ein Treffen die Atmosphäre verändern. Gemeinsame Unternehmungen können ein positives gemeinsames Erleben fördern, neuen Gesprächsstoff und positive Erinnerungen schaffen. Und manchmal hilft es das Gespräch selbst zu steuern und eigene Themen vorzugeben.

Selbstfürsorge im Außen bedeutet also, den Kontakt aktiv zu gestalten, statt ihn nur zu erleiden. Es kann heißen, sich seiner eigenen Grenzen bewusst zu werden und sie klarer zu vertreten. Es kann heißen, einzelne Themen oder Situationen zu verändern oder zu meiden, ohne den Kontakt deshalb ganz zu beenden. Manchmal gehört dazu aber auch eine zeitweise oder endgültige Distanz. Und es kann heißen, sich für diesen Schritt eine neutrale und professionelle Begleitung zu holen, die hilft, die Situation objektiv einzuschätzen und einen neuen, stimmigen Weg zu finden.

Den inneren Kontakt bewusst gestalten

Den inneren Kontakt gestalten bedeutet, sich den Verletzungen, Überzeugungen und Rollen zuzuwenden, die in der Herkunftsfamilie entstanden sind und bis heute nachwirken. Diese innere Arbeit kann durch Psychotherapie, Traumatherapie oder auch eine Familienaufstellung unterstützt werden. Ziel ist nicht, die Vergangenheit ungeschehen zu machen oder schönzureden. Ziel ist vielmehr, ein neues inneres Verhältnis zur eigenen Geschichte zu entwickeln, das weniger von alten Verletzungen, Programmen und Glaubenssätzen geprägt ist und dafür mehr von Verständnis für sich selbst und die oft komplizierten Familienbande.

Selbstfürsorge im Inneren bedeutet, sich den eigenen Themen zuzuwenden und zu heilen, die im Kontakt mit der Herkunftsfamilie aber auch in anderen Kontexten immer wieder wach werden. Wer innerlich freier wird, kann auch im Außen bewusster entscheiden, ob Nähe möglich ist, Abstand sinnvoll bleibt oder sich neue Formen des Kontakts entwickeln dürfen.

Fazit: Kontaktabbruch zur Familie-ja oder nein

Ob Claudia den Kontakt zu ihrer Familie letztlich abbrechen soll oder nicht, kann ihr niemand pauschal beantworten. Entscheidend ist: Findet sie einen Weg, sich innerlich aus ihrer alten Rolle zu lösen? Kann sie die alten Verletzungen heilen? Denn letztlich geht es nie um den Kontaktabbruch zur Familie an sich, sondern um den inneren Frieden, den wir uns dadurch erhoffen. Die Auseinandersetzung mit Kontaktabbruch in der Familie kann also auch eine Chance sein, sich von alten Themen zu lösen, zu heilen und inneren Frieden zu finden. Und sie kann auch ein Weg sein, familiäre Beziehungen zu verändern und zu heilen.

Häufige Fragen zu Kontaktabbruch in der Familie

Ist ein Kontaktabbruch in der Familie normal?

Kontaktabbrüche kommen deutlich häufiger vor, als die meisten denken, sie werden nur selten offen ausgesprochen. Ein Abbruch ist kein Zeichen von Versagen und auch kein Beweis dafür, dass jemand „falsch“ ist. Entscheidend ist nicht, was normal ist, sondern was dir hilft, inneren Frieden zu finden – mit, ohne oder mit reduziertem Kontakt.

Was macht ein Kontaktabbruch zur Familie mit der Psyche?

Kurzfristig entsteht meist Erleichterung: weniger Konflikte, weniger Stress, mehr Ruhe. Gleichzeitig können Trauer, Einsamkeit und Schuldgefühle auftauchen, weil das Bedürfnis nach Zugehörigkeit bleibt. Die Prägungen aus der Herkunftsfamilie wirken weiter, bis sie bearbeitet werden . Der Abbruch entfernt die Auslöser, nicht die Muster.

Bereut man einen Kontaktabbruch zur Familie?

Manche ja, manche nie. Eine jede Entscheidung kann letztlich immer nur im Moment, in dem sie getroffen wurde, stimmig sein. Wer aber den inneren Anteil vorher geklärt hat, erlebt die Entscheidung auch in Zukunft meist als gut und passend.

Was, wenn ein Kontaktabbruch unvermeidbar ist?

Man muss nicht in das Löwengehege steigen, um sich mit dem Löwen verbunden zu fühlen. Im Gegenteil: Wer sich sicher weiß, wird viel eher das Schöne und Gute am anderen wahrnehmen. Manchmal lässt sich eine – zumindest zeitweilige – Sendepause nicht vermeiden. Wichtig ist, sich darüber klar zu sein, dass die Arbeit an der Beziehung und an sich selbst damit nicht aufhört. Eine „Sicherheitsscheibe“ kann uns aber helfen, offen und neugierig für Veränderung zu bleiben.

Wie sage ich meiner Familie, dass ich weniger oder keinen Kontakt möchte?

Begründungen und Vorwürfe laden zu Diskussionen und Rechtfertigungen ein. Um die Nachricht annehmbar zu gestalten ist es wichtig, die Verantwortung zu sich zu nehmen und bei den eigenen Emotionen und Bedürfnissen zu bleiben und dabei nach Möglichkeit die Beziehung nicht grundsätzlich in Frage stellen: „Unsere Beziehung ist mir wichtig. Im Moment geht es mir aber nicht gut. Ich brauche etwas Abstand.“

Kann man den Kontakt nach einem Abbruch wieder aufnehmen?

Ja, und das gelingt am besten, wenn sich innerlich etwas verändert hat. Wer die alte Rolle verlassen hat, geht anders in den Kontakt und bekommt dadurch oft eine andere Reaktion. Ein Wiederanfang ohne diese innere Vorarbeit landet oft wieder in der alten Dynamik.

Was, wenn ich mit einem Teil meiner Familie keinen Kontakt habe?

Eine Familienaufstellung kann dabei helfen, den eigenen Platz im Familiensystem zu finden und zu klären, unabhängig davon ob in der Realität Kontakt besteht oder nicht. Darüber hinaus kann sie ein erster Schritt sein, die innere Verbindung zur Familie wieder aufzunehmen.

Was, wenn in meiner Familie schwerwiegende Dinge vorgefallen sind?

Ein Kontaktabbruch zur Familie kann bei schweren Themen notwendig sein und ist auch manchmal hilfreich um sich ganz sich selbst widmen und heilen zu können. Wichtig ist für dich langfristig vor allem, dass du dich diesen alten Traumata zuwendest und sie mit professioneller Hilfe heilst. Eine Traumatherapie wie EMDR kann hier der richtige Weg sein.

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