Eros-Strand

So war mein April

Obstblüte

Was war eigentlich im April? Als ich mich an meinen Monatsrückblick setze, fällt mir so rein gar nichts ein. Nach meiner Schreibblockade habe ich nun offensichtlich auch noch ein Erinnerungsloch. Ich scrolle durch meine Fotos und finde auch hier nicht viel, außer Aufnahmen von Farbkarten, Bodenbelägen und Einrichtungsgegenständen. Ach ja, Renovierung! Und sonst? Schließlich fällt es mir wieder ein – es war ja OSTERN!

Familie

Wir haben an Ostern zwei sehr schöne und harmonische Tage mit unseren Eltern, Geschwistern, Nichten und Neffen verbracht. Um so bedauerlicher, dass ich keine Fotos gemacht habe. Dabei sehe ich so gerne alte Aufnahmen an! Als ich mich mit meinen Cousins und Cousinen etwas später Online getroffen habe, haben wir alte schwarz-weiß Aufnahmen angesehen. Von Familientreffen und anderen Ereignissen, aus lang vergangenen Zeiten. Ein echtes Geschenk!

So langsam wird’s

Aktueller Renovierungsstand der Wohnung in Sachsen: Morgen kommen Küche und Schlafzimmerschrank, aber es fehlen noch einige Anschlüsse und Steckdosen sowie ein Stück Tapete, bevor alles aufgestellt werden kann. Das Bad ist noch in Schutt und Asche. Aber – ich bin sehr zuversichtlich, denn die sächsischen Handwerker sind toll – sehr nett, sehr kompetent, organisiert und zuverlässig. Wird schon funktionieren!

Lebenswege

Als ich letzte Woche mit meinem Mann in Sachsen in einem Einrichtungsladen stand und wir uns mit der Eigentümerin unterhielten, gesellte sich plötzlich ein anderer Kunde dazu. Stolz berichtete er von seinem großen Haus und dessen exklusiver Ausstattung.  Nicht minder stolz berichtete er, wie er zu diesem Wohlstand gekommen war. Er erzählte von seinen Erfolgen und seinem verantwortungsvollen Job zu DDR-Zeiten, vom Jobverlust nach der Wiedervereinigung und von seinen Neuanfängen. Er erzählte von seiner Scheidung und anderen Schicksalsschlägen. Bald kannten wir seine ganze Lebensgeschichte. Schließlich fragte er mich, was ich eigentlich mache. „Coaching und Psychotherapie“ sagte ich. Oh weh! Offenbar kein wohlgelittener Beruf. Leicht defensiv meinte er: „Dann können Sie uns ja bestimmt sagen, was mit mir nicht stimmt!“ „Was soll mit Ihnen nicht stimmen? Sie haben Ihr Leben mit all diesen Herausforderungen bewundernswert gemeistert“ sagte ich und meinte es auch so. Der Herr freute sich, lächelte fein und wir verabschiedeten uns voneinander in gelöster Stimmung. Ich finde Lebensgeschichten immer faszinierend. Wenn ich zuhöre und mich darauf einlasse, gibt es immer Wissenswertes und Schönes zu erfahren.

Baumblütenfest

Aus der Zeit, als wir noch in Berlin gelebt haben, haben wir unser kleines Häuschen in Werder an der Havel, unweit von Potsdam, im Süden von Berlin. Werder mit Umgebung war einst die Obstkammer Berlins und so findet dort seit 1879 jedes Jahr im April, zur Blütezeit der Obstbäume, das beliebte Baumblütenfest statt. Zuletzt mit mehr als 750000 Besuchern. Die dort angebotenen Obstweine aus Kirschen, Äpfeln, Birnen und vielen anderen Obstsorten, sind köstlich und beim Durchprobieren der verschiedenen Sorten, vergisst man leicht den hohen Alkoholgehalt. Die kleine Altstadt auf der Insel, wo das Fest bisher stattfand, war irgendwann den steigenden Besucherzahlen nicht mehr gewachsen und auch das Aufgebot an Polizei und Krankenwagen musste jedes Jahr erhöht werden. So kam es, dass viele Anwohner nicht besonders traurig waren, als es in Coronazeiten kein Baumblütenfest gab. Eine Weile sah es sogar so aus, als ob es ganz eingestellt würde.

Dieses Jahr fand es aber wieder statt, mit einem ganz neuen Konzept. Das Fest war auf einen großen Teil der Stadt und die Umgebung verteilt, die Musikbühne nicht mehr in der Altstadt. Viele der Häuser hatten ihre schönen Hinterhöfe geöffnet und stellten dort Kunst und Handwerk aus oder verkauften Obstwein. Einige öffneten ihre Obstgärten und Plantagen und bestückten sie mit Tischen, Stühlen und Hängematten. Unter blühenden Bäumen gab es Streuselkuchen, Kaffee und natürlich Obstwein. Toll, was die Veranstalter und die Anwohner hier auf die Beine gestellt haben. Im nächsten Jahr sind wir bestimmt wieder dabei!

Was der Mai bringt

Im Mai gibt es jede M enge zu feiern:

  • Im Mai vor unfassbaren 20 Jahren habe ich meine Zulassung zur Psychotherapie erhalten. Meine Praxis feiert dieses Jahr also 20-jähriges Bestehen!
  • So langsam muss sich meine Schreibblockade auflösen, denn im Mai kommt: „Blog Your Purpose“ , die neue Blog Challenge von Judith Peters. Was für ein großes Thema! Ich bin schon sehr gespannt. Ach ja – mein Blog wird seinen ersten Geburtstag feiern..
  • Mitte Mai ziehen wir ein – hoffentlich.
  • Geburtstage!
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